NEU ERSCHIENEN: Die Sommerausgabe 2010 (53.Ausgabe/ 20.Jahrgang)

Erstmals mit 36 Seiten

NEU ERSCHIENEN: Die Sommerausgabe 2010 (53.Ausgabe/ 20.Jahrgang)

 

 

Willkommen auf den Seiten des

Rotdorn,

der linken Zeitschrift und dem unabhängigen Radioprojekt aus Berlin und Brandenburg.

 

 

Rotdorn Radio

Seit Juni 2010 neue Sendeschiene: Alle zwei Wochen Dienstags zwischen 20 - 21 Uhr (jede gerade Kalenderwoche)

Rotdorn Radio ist ein politisches Jugendmagazin. Jede Sendung hat einen aktuellen Themenschwerpunkt. Zu diesem Schwerpunktthema werden verschiedene Beiträge gestaltet, Studiogäste eingeladen, Interviews gesendet und dazu passende Musik gespielt. Außerdem wird über
bevorstehende politische Aktionen informiert.

Also reinhören!

Auf den Frequenzen von Alex - Dem Offenen Kanal Berlin:

Im Kabelradio 92,6 MHz und im Internetlivestream auf www.alex-berlin.de/radio

Zum Archiv der bisherigen Sendungen

 

Einige bisherige Radiosendungen:

Interview mit Prof. Peter Grottian

Montag, 26. April 2010, 19.00 - 20.00 Uhr

Das Bankentribunal und der Bildungsstreik 2010

Montag, 12. April 2010, 19.00 - 20.00 Uhr

Der Afghanistankrieg

Montag, 29. März 2010, 19.00 - 20.00 Uhr

Interview mit Mellow Mark

Montag, 15. Februar 2010, 19.00 - 20.00 Uhr

Die Blockade des Naziaufmarsches in Dresden

Montag, 21. Dezember 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Auswertung des Klimagipfels in Kopenhagen

Montag, 7. Dezember 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Mobilisierung zum Klimagipfel in Kopenhagen

Montag, 23. November 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Der bundesweite Bildungsstreik

Montag, 12. Oktober 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Prinz Pi special - Rap aus Berlin

Montag, 14. September 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

AKW's: Mal richtig abschalten und die "Freiheit statt Angst"-Demo

Montag, 31. August 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Aufmucken gegen rechts

Montag, 20. Juli 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Das Gelöbnix gegen die öffentliche Vereidigung von Bundeswehrsoldaten und die Landtagswahlen in Brandenburg am 27. September 2009

Montag, 6. Juli 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Interview mit der Band Stakeout

Montag, 22. Juni 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Auswertung des Bildungsstreiks und der versuchten Besetzung des Flughafens Tempelhof

Montag, 8. Juni 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Der Bildungsstreik und die Kampagne gegen Gentrifizierung

Montag, 25. Mai 2009, 19.00 - 20.00 Uhr

Die Europawahlen 2009

Montag, 27. April 2009, 20.00 - 21.00 Uhr

Interview mit der Band Irie Revoltes

Montag, 30. März 2009, 20.00 - 21.00 Uhr

Wir zahlen nicht für eure Krise?!

Montag, 16. März 2009, 20.00 - 21.00 Uhr

Schülerdatei und Bürgerrechte

Donnerstag, 12. Februar 2009, 20.00 - 21.00 Uhr

Die NATO

Montag, 2. Februar 2009, 20.00 - 21.00 Uhr

Krieg im Gazastreifen

Seit Juni 2010 neue Sendeschiene

Alle zwei Wochen Dienstags zwischen 20 - 21 Uhr

(jede gerade Kalenderwoche)

 

Die kommenden Termine sind:

Dienstag, 27. Juli 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Dienstag, 10. August 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Freitag, 13. August 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Dienstag, 7. September 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Dienstag, 21. September 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Dienstag, 5. Oktober 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

Dienstag, 19. Oktober 2010, 20.00 - 21.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer die bisherigen Sendungen hören will, kann sie hier im Radioarchiv downloaden.

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Die interne Rotdorn-Suchmaschine (Suchwort eingeben und "Search" anklicken):

PicoSearch

  Help

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bitte vormerken:

Aufruf zur Großdemonstration "Freiheit statt Angst" 2010 in Berlin

Treffpunkt für die diesjährige Demonstration "Freiheit statt Angst 2010" ist am Samstag, 11. September, 13.00 Uhr der Potsdamer Platz.

Ein breites Bündnis ruft dazu auf, für Bürgerrechte, Datenschutz und ein freies Internet auf die Straße zu gehen. Die Demonstration "Freiheit statt Angst" findet am Samstag, den 11.09.2010 statt, im Rahmen des internationalen Aktionstages "Freedom not Fear".
In den letzten Monaten hat sich etwas getan. Der Erfolg der Massenverfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung in Deutschland setzte ein deutliches Zeichen für die Freiheit. Die nächste Klage zehntausender gegen ELENA wurde eingereicht. Das ist ein Anfang. Es bleibt noch sehr viel zu tun.

Daten kennen keine nationalen Grenzen.

Deswegen muss vor allem international etwas geschehen. Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung muss nun auf europäischer Ebene gekippt werden, um eine Neuauflage oder Wiedereinführung hierzulande zu verhindern. Die Internetsperren konnten in Deutschland zwar vorerst verhindert werden. Doch stieß die EU-Kommissarin Cecilia Malmström die Debatte auf europäischer Ebene erneut an.
Vertrauliche Daten werden nicht nur im Namen der Bundesrepublik, sondern auch im Namen der Europäischen Union gesammelt. Im Aktionsplan zum sogenannten "Stockholmer Programm" ist der massive Ausbau europäischer Sicherheitsarchitekturen, die Aufrüstung an den Außengrenzen Europas und eine äußerst bedenkliche Zusammenführung von EU-Datenbanken vorgesehen. Damit wird nicht nur das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gefährdet. Auch die Menschenrechte von Migrantinnen und Migranten werden dadurch beschnitten. Diese zweifelhafte Sicherheitsdoktrin lehnen wir ab und setzen uns stattdessen für ein freies und lebenswertes Europa ein.

Bürgerrechte werden weiter abgebaut.

Vor allem die zunehmende Vermischung der Kompetenzen von Polizei, Geheimdiensten und Militär sowie die Auslagerung hoheitlich staatlicher Gewalt an private Unternehmen bauen Rechte der Bürger ab.

Die Überwachung nimmt zu.

Am Arbeitsplatz, in Bildungsinstitutionen und im Privaten werden wir zunehmend beobachtet. Auch staatliche stellen registrieren, überwachen und kontrollieren uns bei immer mehr Gelegenheiten. Die informationelle Selbstbestimmung schrumpft von Tag zu Tag. Egal was wir tun, mit wem wir sprechen oder telefonieren, wo wir uns bewegen, mit wem wir befreundet sind, wofür wir uns interessieren - der "große Bruder" Staat und die "kleinen Brüder und Schwestern" aus der Wirtschaft wissen es immer genauer. Dieser Abbau der Privatsphäre gefährdet unsere demokratische Gesellschaft. Menschen, die sich ständig beobachtet und überwacht fühlen, können sich nicht unbefangen und mutig für ihre Rechte einsetzen. Weder in Deutschland noch weltweit.

Wir wollen eine freie und offene Gesellschaft.

Diese kann nur durch die Gewährleistung von Privatsphäre, vertraulicher Kommunikation und einem zensurfreien Zugang zu Informationen bestehen. Privatsphäre ist ein wichtiger Teil unserer menschlichen Würde – und zwar in allen Lebensbereichen. Deshalb rufen wir dazu auf, sich an der Großdemonstration am 11. September 2010 in Berlin zu beteiligen.
 
Treffpunkt für die diesjährige Demonstration "Freiheit statt Angst 2010" ist am Samstag, 11. September, 13.00 Uhr der Potsdamer Platz. Gleichzeitig rufen wir weltweit alle Menschen dazu auf, sich am internationalen Aktionstag "Freedom not Fear" zu beteiligen.

Weitere Informationen zur Demonstration, Organisation und Möglichkeiten der Beteiligung unter www.FreiheitStattAngst.de

Unsere Forderungen:

1. Überwachung abbauen
2. Evaluierung der bestehenden Überwachungsbefugnisse
Wir fordern eine unabhängige Überprüfung aller bestehenden Überwachungsbefugnisse in Hinblick auf ihre Wirksamkeit, Verhältnismäßigkeit, Kosten, schädliche Nebenwirkungen und Alternativen. Insbesondere fordern wir das EU-Parlament dazu auf, bestehende und geplante europäische Projekte zur inneren Sicherheit, welche die Grundrechte der Menschen in Europa einschränken, sofort zu überprüfen.

3. Moratorium für neue Überwachungsbefugnisse

Nach der inneren Aufrüstung der letzten Jahre fordern wir einen sofortigen Stopp neuer Gesetzesvorhaben auf dem Gebiet der inneren Sicherheit, wenn diese mit weiteren Grundrechtseingriffen verbunden sind.

4. Gewährleistung der Meinungsfreiheit und des freien Meinungs- und Informationsaustauschs über das Internet


weitere Infos: www.vorratsdatenspeicherung.de

 

 

Europäischer Aktionstag am 29. September 2010

Der Europäische Gewerkschaftsbund EGB ruft für den 29. September 2010 zu einem europaweiten Aktionstag auf.

Aufruf zur Demo gegen Sparmaßnahmen, für mehr   Beschäftigung und Wachstum am 29.09. in Brüssel

Der Aufruf des DGB:

Machen Sie mit beim europäischen Aktionstag des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) am 29. September 2010 (13.00)!

Nehmen Sie an der Euro-Demo in Brüssel oder an einer der verschiedenen Veranstaltungen auf nationaler Ebene teil!

Weil Europa durch die Sparmaßnahmen eine Rezession und ein Anstieg der Arbeitslosigkeit droht.

Die Finanzkrise hat Europa in die schlimmste Lage seit den 1930er Jahren gestürzt. 23 Millionen Arbeitsuchende in Europa, Millionen von europäischen Bürgern sind betroffen, leiden unter unsicheren Arbeitsverhältnissen und fast überall nehmen die sozialen Spannungen zu.

Die einzige Antwort der europäischen Regierungen angesichts dieser Situation sind Sparmaßnahmen, die sich jedoch negativ auf den sozialen Zusammenhalt und das Wachstum auswirken werden.

Diese Krise haben nicht wir zu verantworten, die Rechnung muss von den Banken bezahlt werden und nicht von den Arbeitnehmern.

Wir sind gegen:

Wir wollen für die europäischen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere die jungen Menschen, aber auch die Rentnerinnen und Rentner, ein sozialeres Europa mit mehr Zusammenhalt.

Wir fordern:

Wir möchten ein wirklich nachhaltiges Wachstum und fordern daher:

Gegen das Europa der Sparpläne und der Prekarität! Für ein Europa der Beschäftigung, der sozialen Gerechtigkeit und der Solidarität!

Den Demoaufruf downloaden. (PDF, 243 kB)

 

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Eure Rotdornredaktion (rotdorn@gmx.de)